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Ausstellung und Book-Talk im Rahmen von FOTO WIEN 2025

„Nichts zu sehen?“ lautete der Titel von Karin Böhms Ausstellung, die von 3. Oktober bis 1. November 2025 im alles ist eytel – atelier für photographie in Wien zu sehen war. Am 16. Oktober luden Karin Böhm, Edith Blaschitz und Viola Rühse zu einem Book-Talk über die gleichnamige Publikation. Die Veranstaltungen fanden im Rahmen von FOTO WIEN 2025, Österreichs größtem Festival für Fotografie, statt.

Album „Aus meiner Dienstzeit“, Provenienz unbekannt (c) Stadtarchiv Krems, Foto Karin Böhm

Ein Flugplatz mit Restaurant, querende Straßen, Wälder, Wiesen und Äcker sind heute dort zu finden, wo sich vor über 80 Jahren das größte Kriegsgefangenlager auf dem Gebiet des heutigen Österreich erstreckte: das Stalag XVII B Krems-Gneixendorf. Zweieinhalb Jahre lang unternahm die künstlerische Fotografin Karin Böhm eine fotografische Vermessung des etwa ein Quadratkilometer großen Areals. Dabei fand sie Relikte aus der Vergangenheit, der Verwilderung preisgegebene Natur sowie gegenwärtige Nutzungen und verortete diese mittels Geokoordinaten. Ihre Bestandsaufnahme des Ortes verwebte sie anschließend mit Rechercheergebnissen der Historikerin Edith Blaschitz. Aus dem Zusammentreffen von Kunst und Forschung entstand 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein dichtes Ensemble von gegenwärtigen und historischen Bildern und Dokumenten.

Veranstaltungen im Rahmen von FOTO WIEN 2025:

 

Ausstellung „Nichts zu sehen?“

3. Oktober – 1. November 2025, Mi, Do, Fr 11–18 Uhr, Sa 10–15 Uhr, Eintritt frei

alles ist eytel – atelier für photographie, Seilerstätte 2, 1010 Wien

https://fotowien.at/ausstellung/nichts-zu-sehen-foto-wien-2025/

 

Book-Talk „Sehen – Nichtsehen, Erinnern – Nichterinnern“

16. Oktober 2025, 18.30 Uhr, Eintritt frei

alles ist eytel – atelier für photographie, Seilerstätte 2, 1010 Wien

https://fotowien.at/veranstaltung/sehen-nichtsehen-erinnern-nichterinnern/

> Mehr Informationen zum Buch

Vielen Dank an Kathrin Feichtinger für die Ausstellungsmöglichkeit in ihrem alles ist eytel – atelier für photographie, wo sie zeitgleich ihre Arbeit futurperfekt : anderswo zeigt.

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